An der Universität Potsdam ist folgende Professur zu besetzen:

Am Institut für Informatik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W2-Professur Komplexe Multimediale Anwendungssysteme, verbunden mit der Funktion eines CIO

Der CIO ist verantwortlich für die Koordinierung und Weiterentwicklung der IT-Struktur der Universität Potsdam und ist als wissenschaftlicher Direktor zuständig für die zentrale Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation (ZEIK).

Aufgabe der Professur ist die Ausbildung von Studierenden in Bachelor- und Master-Studiengängen. Die zu berufende Persönlichkeit soll durch exzellente Kenntnisse auf dem Gebiet Informationstechnologie ausgewiesen sein. Sie soll die Hochschulleitung bei der Entwicklung und Umsetzung der IT-Strategie beraten. Zu den Aufgaben des CIO gehören auch die Koordination der IuK-Dienstleistungen und die Steuerung der zentralen Einrichtung für Information und Kommunikation sowie die Optimierung der hochschulinternen Informationsverarbeitungsprozesse. Wegen der Doppelfunktion wird das Lehrdeputat reduziert.

Es wird eine Persönlichkeit gesucht, die über angemessene Erfahrung beim Einsatz von IT-Systemen in der Hochschule verfügt und wissenschaftlich auf mindestens einem der folgenden Gebiete hervorragend ausgewiesen ist: IT-Management/IT-Governance, Multimediale Kooperative Anwendungssysteme, Interaktive Web-Technologien, Mobile Multimedia-Dienste, Location-based Services, Ubiquitous Computing. Neben einschlägigen Fachkenntnissen und Erfahrungen wird ein hohes Maß an Managementfähigkeit einschließlich Personalführungskompetenzen sowie Umsetzungs- und Integrationskraft erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren sind nach § 39 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, umfassende Kompetenzen im Wissenschaftsmanagement und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen oder im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht worden sind.

Das Berufungsverfahren wird nach § 38 des BbgHG durchgeführt. Insbesondere bei der ersten Berufung in ein Professoren-Amt soll das Beamten- bzw. Angestelltenverhältnis gemäß § 41 Abs. 1 BbgHG befristet werden.

Die Universität Potsdam strebt eine Erhöhung des Anteiles der Frauen in Lehre und Forschung an. Deshalb werden besonders qualifizierte Wissenschaftlerinnen um ihre Bewerbung gebeten.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen sind innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung zu richten an die
Präsidentin der Universität Potsdam

Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

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